»Dass das Sammeln immaterieller Momente viel leichter ist, aber wesentlich

schwerer wiegt, ist wohl die beste Erkenntnis meiner Reise.

Denn das Substanzlose erschwert den Rucksack nicht, aber bereichert die Seele. «

 Johanna Wagner, Zwischen den Zeilen reisen

 »Die Sehnsucht zieht mich

hin zum Blau der Meere,

die Flügel ausbreiten,

mit dem Wind segeln,

ohne zu fragen, woher oder wohin.

 

Die Sehnsucht zieht mich

hin in ferne Länder,

dorthin, wo meine Seele lacht. «

 Roswitha Bloch

» Die größte Dankbarkeit empfinde ich für Menschen.

Menschen, die den Mut haben andere auf neuen Wegen zu begleiten.

Danke für meine Menschen

 

Punkt « 

Anika Rühl

 » Was du hier siehst, Daniel", sagt der Vater, "ist ein Mysterium.

Jedes Buch hat eine Seele. Die Seele dessen, der es geschrieben hat, und die Seele derer, die

es gelesen und erlebt und von ihm geträumt haben.«

  Carlos Ruiz Zafón, Der Schatten des Windes

 » Er dachte einige Zeit nach. Dann sprach er weiter:

'Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst Du? Man muss nur

an den nächsten Schritt denken, den nächsten Atemzug, den nächsten Besenstrich.

Und immer wieder nur den nächsten.'

Wieder hielt er inne und überlegte, ehe er hinzufügte:

'Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein. «

 Michael Ende, Momo 

» Magie. An jedem Morgen. Immer gleich und doch stets anders. Ich atme die Natur ein,

schmecke die Erwartung eines neuen Tages auf der Zunge und mache das, was in

unserem Alltag oft zu kurz kommt: leben! Mit jeder Faser meines Körpers und

jedem Quäntchen meiner Sinne «

Ella 

 » Blumen können nicht blühen ohne die Wärme der Sonne. Menschen können nicht Mensch werden ohne die Wärme der Freundschaft.«

 Phil Bosmans

 » Ich betrachtete im Mondlicht diese blasse Stirn, diese geschlossenen Augen, diese im Winde zitternde Haarsträhne, und ich sagte mir:

Was ich da sehe, ist nur eine Hülle. Das Eigentliche ist unsichtbar…«

 Antoine de Saint-Exupéry, Der kleine Prinz 

» Manchmal vergesse ich die Welt

und genieße die Stille.

Schweigend sitz ich auf jener Bank

um zu vergessen des Herbstes Winde.

Schweigend und Träumend

inmitten der Welt

Friede tritt ein, in meinem Herzen

für eine kurze Zeit«

 Willgard Krause 

 » Ich liebe eine Blume, doch weiß ich nicht welche;

Das macht mir Schmerz.

Ich schau in alle Blumenkelche,

Und such ein Herz.

Es duften die Blumen im Abendscheine,

Die Nachtigall schlägt.

Ich such ein Herz so schön wie das meine,

So schön bewegt.

Die Nachtigall schlägt, und ich verstehe

Den süßen Gesang;

Uns beiden ist so bang und wehe,

So weh und bang. «

 Harry Heine 

» Während der Eiszeit starben viele Tiere wegen der Kälte. Da beschlossen die Stachelschweine, sich aneinanderzukuscheln, um sich gegenseitig zu wärmen und

zu schützen. Doch die Stacheln verletzten die Gefährten, die ihnen am nächsten waren - ausgerechnet jene, die ihnen am meisten Wärme lieferten. Deshalb

rückten sie wieder voneinander ab. Und froren wieder, und einige von ihnen gingen an der Kälte zugrunde. Da mussten sie eine Wahl treffen. Entweder sie

würden alle umkommen und als Spezies aussterben, oder sie lernten, die Stacheln ihrer Nächsten zu lieben. Weise beschlossen sie, noch einmal zusammenzurücken.

Sie lernten, mit den kleinen Wunden zu leben, die eine sehr enge Beziehung schaffen kann, denn das Wichtigste war die Wärme des anderen.

Und so überlebten sie.« 

Paulo Coelho, Adultery

» Wenn man mind. eine Seelenverwandte/-n gefunden hat, halte daran fest.

Die werden dir auf lange Sicht viel mehr Erfüllung und Unterstützung geben als du denkst.

 

Ich sage immer, dass sie meine Seele mit Farbe füllen.« 

Olga Glöckner

»Es gibt ein großes und doch ganz alltägliches Geheimnis. Alle Menschen haben daran teil, jeder kennt es, aber die wenigsten denken je darüber nach. Die

meisten Leute nehmen es einfach so hin und wundern sich kein bisschen darüber. Dieses Geheimnis ist die Zeit. Es gibt Kalender und Uhren, um sie zu messen,

aber das will wenig besagen, denn jeder weiß, dass einem eine einzige Stunde wie eine Ewigkeit vorkommen kann, mitunter kann sie aber auch wie ein

Augenblick vergehen – je nachdem, was man in dieser Stunde erlebt. Denn Zeit ist Leben. Und das Leben wohnt im Herzen.« 

Michael Ende, MoMo

» Das Geheimnis ist nicht, den Schmetterlingen hinterherzujagen, es geht darum, den eigenen Garten zu pflegen, damit sie von allein zu dir kommen.« 

Mario Quintana, Schmetterling

 » In dem schönen Sonnenschein gehe ich durch Wald und Hain. Ich tue das, was mir gefällt, und wenn ich geh, dann schwappt es, und wenn ich lauf, dann klappt es. Und mein Schuh sagt immerzu: schwipp und schwapp und schwu. Das Kleid, das ist nass, der Stier, der macht Spaß, und Reisbrei ist mein Leibgericht. An dem

schönen Sommertag macht es immer schwipp und schwapp.« 

Astrid Lindgren, Pippi Langstrumpf 

» Wähle einen neuen Gedanken.

Deine Gedanken sind der Boden für alles was in deinem Leben wächst.« 

Laura Maila Seiler

» Der Mond am Himmel scheint für Dich, er sagt zu Dir vergiss mich nicht! Er

bringt eine Botschaft und flüstert Dir zu: Auf dieser Welt sind wenige wie Du!"« 

Unbekannt

» Ferkel: "Wie buchstabiert man 'Liebe', Pu?"

Pu: "Man buchstabiert sie nicht… Man fühlt sie"« 

Alan Alexander Milne, Pu der Bär 

» Bin ich geheilt?' - 'Nein, sie sind jemand, der anders ist und den anderen gleichen möchte. Das ist meiner Meinung nach eine schwere Krankheit.'

Ist es schlimm, anders zu sein?’

Es ist schlimm, wie die anderen sein zu wollen, weil das bedeutet, der Natur Gewalt anzutun, den Gesetzen Gottes zuwiderzuhandeln, der in allen Wäldern der Welt

kein Blatt geschaffen hat, das dem anderen gleicht.« 

Paulo Coelho, Veronika beschließt zu sterben

» Wir laufen Gefahr, im Überfluss und in der Informationsflut unserer Zeit

unterzugehen und uns selbst aus den Augen zu verlieren.

 

Dabei liegt der Schlüssel zum Glück

-allem Wohlstand und Fortschritt zu Trotz-

Noch immer in den kleinen Dingen oder manchmal nur im veränderten Blickwinke « 

Johanna Wagner, Verlauf` dich nicht 



* n.v. = nicht vorhanden